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Elefant im Zoo Pyramide in Veracruz Sonne durch Wolken Junge gestylt

Das richtige Objektiv

 

Fast alle Motive sind mit einer Ausrüstung von drei Objektiven (einem mäßigen Weitwinkel 28-35 mm für Kleinbild, einem Standardobjektiv 45-55 mm und einem Teleobjektiv mittellanger Brennweite 90-135 mm) zu bewältigen. Trotzdem benötigt man hin und wieder ein Spezial-Objektiv, um die perspektivischen Möglichkeiten der Kamera zu erweitern.


 

Die meisten Objektive besitzen Schärfentiefenskalen, aber diese gehen von einem bestimmten Vergrößerungsgrad des kleinen Negativs aus. Zum Beispiel gelten die Schärfentiefenangaben für eine Kleinbildaufnahme, die vergrößert wird, bis etwa 18x24 cm. Vergrößert man stärker, scheint die Schärfentiefe etwas unter diesen Angaben zu liegen, vergrößert man geringer, scheint sie größer zu sein. Wichtig ist hier, darauf hinzuweisen, dass die Grenzen der Schärfentiefe weder plötzlich beginnen noch plötzlich enden, sondern allmählich verlaufen.

Fast alle Objektive gewinnen an Schärfe, wenn man sie abblendet. Zum Beispiel verbessert ein Objektiv von 2/50 mm mit Abblendung auf 5, 6 oder 8 die Schärfe in den Bildecken. Aber bei sehr kleinen Blenden wie 16 oder 22 beginnt bei demselben Objektiv die Beugung der Lichtstrahlen, durch die die allgemeine Schärfe verringert wird. Je länger die Brennweite eines Objektivs ist, um so kleinere Blendenzahlen dürfen eingestellt werden, ohne dass sich Beugungserscheinungen oder andere optische Fehler bemerkbar machen.

Obwohl natürlich der weitaus größte Teil des Lichts durch das Objektiv zum Fotosensor gelangt, ist nicht zu vermeiden, dass noch ein geringer Teil des eindringenden Lichts hinter dem Objektiv in den Tubus reflektiert wird. Dieses zerstreut reflektierte Licht verringert die Kontraste im Bild und erzeugt den sogenannten Schleier. Um das zu verhindern, wird die Innenseite des Objektivtubus stets in mattem Schwarz gehalten. Ein weiteres Mittel, um Schleierbildung zu vermeiden, besteht darin, die Oberflächen der Linsen mit einem Antireflexbelag zu versehen oder eine Gegenlichtblende zu benutzen, die unerwünschtes Licht abdeckt.

 

Wechselobjektive

Mit einer für Wechselobjektive geeigneten digitalen Kamera sind extreme Nahaufnahmen dadurch möglich, dass man den Abstand zwischen Objektiv und Fotoschicht durch ein Balgengerät oder einen Zwischenring verlängert. Auch mit einem Makro-Objektiv kann man auf kürzeste Entfernungen fotografieren und Aufnahmen in natürlicher Größe machen.

Weitwinkel-Objektive mit sehr großem Bildwinkel herzustellen ist technisch sehr kompliziert, eines der Probleme dabei liegt in der Wirkung der Verzeichnung. Fish-Eye-Objektive, die Bildwinkel bis zu 180° aufweisen, machen aus diesem Fehler eine Tugend, indem sie mit zirkularer Perspektive abbilden, sodass gerade Linien als konzentrische Kurven erscheinen.

Verschiebbare Weitwinkel-Objektive werden in erster Linie für SLR Kameras hergestellt. Sie können aus ihrer normalen optischen Achse verschoben werden, um dem Fotografen eine gewisse Kontrolle über die Perspektive zu ermöglichen. Die Resultate entsprechen denen, die man mit verstellbaren Studio-Kameras erreicht. Man verwendet diese Objektive häufig für Architekturaufnahmen, um konvergierende senkrechte Linien zu vermeiden.

 

Zoomobjektive

Bei Vario-Objektiven (Zoom) kann die Brennweite verstellt werden. Ist auf das Motiv eingestellt, ist die Brennweite veränderbar, bis der ideale Bildausschnitt gefunden wurde. Sie bestehen aus 13 oder mehr einzelnen Linsen, sind daher häufig schwer und teurer als vergleichbare Einzelfunktion-Objektive mit Festbrennweiten. Andererseits ist aber ein Varioobjektiv leichter und preiswerter als z. B. vier einzelne Objektive dieses Brennweitenbereichs.

Für Kameras mittlerer Klasse haben die am häufigsten benutzten Vario-Objektive Brennweiten von 60 bis 300 mm. Noch längere Brennweiten sind zu schwer, um damit aus der Hand zu fotografieren, und optisch hochwertige Weitwinkel-Vario-Objektive sind sehr schwierig und teur herzustellen.


Ein Weg, um ein Objektiv als Weitwinkel oder Tele zu benutzen, liegt in der Verwendung von Zusatzlinsen. Sie ermöglichen es meist, die Brennweite des Objektivs, vor das sie gesetzt werden, um etwa ein Drittel zu verringern oder zu verlängern, was allerdings viele Fotografen als unerheblich ansehen. Aber andererseits können Konverter die Brennweite verdoppeln oder verdreifachen. Adapter werden zwischen Kamera und Objektiv gesetzt und vergrößern das Bildzentrum. Sie bringen die besten Resultate, wenn das Objektiv selbst von guter Qualität ist.

Konverter werden oft mit Tele-Objektiven kombiniert. Es mag sein, dass Sie z. B. ein 250 mm Objektiv besitzen und ein 500 mm für zu schwer und zu aufwendig halten. Dann können Sie einen zweifachen Konverter hinter das 250 mm setzen und Sie erreichen damit den Bildausschnitt eines 500-mm Objektivs. Aber der Konverter hat auch Nachteile, denn er verringert die zur Verfügung stehende Lichtmenge. Ein zweifacher Konverter setzt die Lichtleistung um zwei Blendenstufen herab. Auch verstärkt sich hier das Auftreten von Lichtflecken (obwohl ein guter Konverter mit vier Linsen keinen großen Einfluss auf den Bildkontrast ausüben dürfte).

 

Teleobjektive

Sie werden meist zu Aufnahmen entfernter Objekte verwendet, aber ihre begrenzte Schärfentiefe macht sie auch ideal, um ein Motiv von seinem Hintergrund zu trennen. So kann ein Tele-Objektiv bei exakter Einstellung und offener Blende ein Gesicht von einem verwirrenden Hintergrund lösen. Aber im Allgemeinen gilt: Je länger ein Objektiv ist, um so schwerer ist es und sollte dann vom Stativ aus verwendet werden.

Um das Problem von Größe und Gewicht zu umgehen, werden zum Teil katadioptrische oder Spiegel-Objektive gebaut; das sind Teile, die aus einer Kombination von Linsen und Spiegelflächen bestehen, die Lichtstrahlen rückwärts und vorwärts reflektieren, wobei die Brennweite gewissermaßen gefaltet wird. Daher ist die Länge des Spiegelobjektivs wesentlich kürzer als seine Brennweite. Aber auch hier gibt es einen Nachteil: Lichtstärke meist l.8; die Blende kann nicht verändert werden.

Nächstes Kapitel: Schmalwinkelobjektive

Nächstes Hauptthema: Licht und Farbe verstehen

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