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Elefant im Zoo Pyramide in Veracruz Sonne durch Wolken Junge gestylt

Die Miredzahl

 

Eine Möglichkeit, um die Wahl des richtigen Lichtausgleichsfilters zu erleichtern, bietet das Mired-System. Mired-Zahlen ("micro-reciprocal-degrees") anstelle der Kelvin-Grade werden errechnet aus der Zahl 1 Million, geteilt durch die Farbtemperatur in Kelvin. Je höher die Farbtemperatur, desto niedriger die Mired-Zahl.


 

Sie können für die Farbtemperatur des eines Modus aber auch für die Farbtemperatur des Lichts errechnet werden. Jedes Lichtausgleichsfilter ergibt eine Farbverschiebung. Es handelt sich nun einmal darum, die Mired-Zahl des Filters festzustellen, ferner herauszufinden, ob es sich um ein rötliches oder ein blaues Lichtausgleichsfilter handelt.

Das geschieht wie folgt: Die beiden Farbtemperaturen - der Sensoreinstellung und des Lichts - werden in Mired umgewandelt, dann wird die Zahl des Lichts von der des CMOS Sensors abgezogen. Ergibt sich eine positive Zahl, handelt es sich um Filter in Gelb-Orange, ergibt sich eine negative Zahl, ist ein blaues Filter zu benützen.

Zum Beispiel: Tageslicht mit einer Farbtemperatur von 5500 K hat eine Mired-Zahl von 182 (1 000 000 : 5500 = 181,8). Der Einstellung Typ A ist für die Farbtemperatur von 3400 K oder 294 Mired sensibilisiert (1 000 000 : 3400 = 294). Also braucht man ein blaues Lichtausgleichsfilter von 112 Mired. Natürlich stehen die Filter nicht gerade mit 112 Mired zur Verfügung. Man wählt eben das Nächstliegende. Es gibt Tabellen, wo die Zahlen der Lichtausgleichsfilter von Kodak mit ihren Miredwerten und Plus oder Minus angegeben werden.

Da die Lichteinstellungen der digitalen Kameras viel einfacher anzupassen sind, im Vergleich zu den Filmkameras, werden Filter heutzutage nicht mehr so häufig zur Farbkorrektur, sondern eher für bewusste Verfremdung, für dramatische oder malerische Wirkungen der Farben verwendet.

Ein blaues Filter kombiniert mit Tageslichtfarbmodus kann ein Gefühl von Kälte oder den Eindruck von Mondlicht ergeben. Ein ähnlicher Eindruck entsteht bei einer Aufnahme mit Kunstlichtfarbeinstellung bei Tageslicht. Es gibt aber auch Filter in diesen Farben mit verlaufender Dichte. Mit einem verlaufenden Rotfilter ist es möglich, den Himmel rötlich zu färben, ohne dass sich in der Landschaft selbst eine Farbverschiebung ergibt.

Graufilter setzen alle Töne gleichmäßig herab, ohne die Farben zu verändern. Sie sind in verschiedenen Dichten erhältlich und werden z.B. eingesetzt, um bei einem hochempfindlichen Fotosensor und viel Licht Überbelichtung zu verhindern, aber auch, wenn eine längere Belichtungszeit bei geringer Schärfentiefe, also ohne Abblenden, notwendig ist. Um klarere und intensivere Farben zu bekommen, werden Polarisationsfilter in der Farbfotografie verwendet; außerdem dienen sie dazu, Reflexe an der Oberfläche zu beseitigen.

Mit den meisten Filtern geht Licht verloren; dies muss durch verlängerte Belichtung ausgeglichen werden. Die Hersteller nennen jeweils einen Filterfaktor, der angibt, um wie viele Stufen die Blende bei Benutzung des Filters weiter geöffnet werden muss. Das richtige Filter für eine bestimmte Lichtart zu wählen, ist nicht immer leicht. Deshalb ist Anfängern stets zu empfehlen, eine Einstellung bei der Lichtart zu verwenden, für die sie einprogrammiert wurde.

Nächstes Kapitel: Filter bei Farbfotos

Nächstes Hauptthema: Licht und Farbe verstehen

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