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Elefant im Zoo Pyramide in Veracruz Sonne durch Wolken Junge gestylt

Fotofilter gegen Farbstiche

 

Jede einzelne Kameraeinstellung ist zwar für bestimmte Lichtarten einprogrammiert, kann aber auch unter anderen Bedingungen verwendet werden, wenn durch entsprechende Filter ein Ausgleich geschaffen wird. Die Farben der verschiedenen Lichtquellen werden mit ihrer Farbtemperatur in Kelvin charakterisiert.


 

Früher war beim Farbumkehrfilm, der Farbdias liefert, die Übereinstimmung der Farbtemperatur der Lichtquellen mit der Farbtemperatur des Films notwendig, denn zwischen Belichten und Entwickeln besteht keine Möglichkeit irgendeiner Farbkorrektur. Daher gab es drei Arten von Farbumkehrfilmen. Bei digitalen Fotos ist es zwar möglich, Farbstiche nachher mittels Software einigermaßen zu korrigieren, das Ergebnis ist aber selten so gut wie bei richtiger Einstellung und korrekter Verwendung von Filtern vor dem eigentlichen Fotografieren.

Daher gibt es drei Grundeinstellungen für Licht: Tageslicht (für 5500 K, entspricht mittlerem Sonnenlicht), Typ A (Farbtemperatur von Lampen hoher Leistung, 3400 K) und Typ B (3200 K für Studio-Lampen). Je nach Kameramodel werden auch erweiterte Modi angeboten, z.B. 5200 K, 4000 K und viele mehr. Speziell für Unterwasseraufnahmen gelten andere Werte.

Ohne Filterkorrektur zeigen Aufnahmen bei falscher Lichtquelle mehr oder weniger starke Farbstiche. Benutzt man Tageslichteinstellung bei Kunstlicht, haben die Bilder einen rötlich-gelben Farbstich, während Kunstlicht Modus bei Tageslicht kräftig blaustichige Aufnahmen ergibt. Fast alle Farbnegativfilme waren auf Tageslicht abgestimmt. Beim Fotografieren mit Kunstlicht kann der entstandene Farbstrich im Zuge der Nachbearbeitung beseitigt werden.

Die drei Farbtemperaturen, für die Kameras sensibilisiert sind, ermöglichen noch nicht einwandfreie Aufnahmen mit den verschiedenen Lichtquellen und den unterschiedlichen Farbtemperaturen. Um mit allen Lichtarten eine korrekte Farbwiedergabe zu erreichen, stehen nahezu 100 verschiedene Lichtausgleichsfilter zur Verfügung. Neben dieser Vielzahl von Filtern wird das Problem zusätzlich dadurch kompliziert, dass verschiedene Hersteller ihre Filter mit unterschiedlichen Bezeichnungen auf den Markt bringen.

 

CC Filter

Kodak zum Beispiel bietet CC (Color Compensating) Filter, Farbkorrekturfilter in Blau, Blaugrün, Purpur, Rot und Gelb an, die alle sehr leichte Farbänderungen ergeben. Bei intensiveren Farbstichen offeriert Kodak Wrattenfilter in zwei Gruppen: Um die Farbe des Lichts der Farbsensibilisierung des Fotosensors anzupassen, verwendet man Light-Balancing-Filter (Lichtausgleichsfilter). Mit ihnen kann man über eine einfache Rechnung die richtige Farbwiedergabe erreichen. Für stärkste Änderungen, z.B. Tageslichteinstellung bei Kunstlicht oder Kunstlichteinstellung bei Tageslicht, benutzt man Konversionsfilter (ebenfalls eine Art von Lichtausgleichsfiltern).

 

Wirkungsvolle Trickvorsätze

Es gibt spezielle Vorsätze und Filter, die ungewöhnliche Wirkungen ergeben. Weichzeichner-Vorsätze verleihen den Aufnahmen eine malerische und stimmungsvolle Note. Prismen, oft auch Trick-Filter genannt, bestehen aus klarem Glas oder Kunststoff mit eingeschliffenen Prismen, von denen jede ein gesondertes Bild ergibt. Die beliebtesten Vorsätze dieser Art haben parallel oder drei bis fünfeckig angeordnete Prismen. Stern- oder Kreuzfilter bewirken, dass jedes kräftige Licht Strahlen aussendet. Im Gegensatz zu Farbfiltern verlangen diese Vorsätze keine Verlängerung der Belichtung

Nächstes Kapitel: Filter bei Fotos in schwarz-weiß

Nächstes Hauptthema: Licht und Farbe verstehen

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