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Elefant im Zoo Pyramide in Veracruz Sonne durch Wolken Junge gestylt

Verschluss und Belichtung

 

Die Belichtung wird in der Digitalkamera von zwei wichtigen Einrichtungen gesteuert: Der Objektivblende, die die Lichtintensität regelt, die den Sensor erreicht, und dem Verschluss, der die Länge der Belichtungszeit bestimmt. Zwei Verschlussarten gibt es: Den Zentralverschluss (auch "Zwischenlinsenverschluss" genannt) und den Schlitzverschluss.


 

Zentralverschlüsse

Die sind durchweg zwischen den Linsen des Objektivs eingebaut, und zwar unmittelbar hinter der Blende, die die Größe der Objektivöffnung bestimmt. Sie bestehen aus einer Anzahl dünner Metall-Lamellen, die, konzentrisch um die Mittelachse des Objektivs angeordnet, sich bei der Belichtung von innen nach außen öffnen, um die Lichtstrahlen durchzulassen, und sich nach der Belichtung sofort wieder schließen.

Die üblichen Belichtungszeiten sind 1 Sekunde, 1/2, 1/4, 1/8, 1/15, 1/30, 1/60, 1/125, 1/250 und 1/500 Sekunde. Einige Verschlusssysteme reichen bis zu 1/1000 oder mehr Sekunde. Jede Belichtungszeit, beginnend bei 1/2 Sekunde, ist doppelt so schnell wie die vorhergehende und halbiert damit die Belichtungsdauer. Für extrem lange Belichtungen ist meist eine zusätzliche Einstellungsmöglichkeit vorgesehen und mit "B" (Verschluss bleibt solange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird) bzw. mit "T" (erster Auslösedruck öffnet, zweiter schließt) markiert. Die Kamera muss sehr stabil gehalten werden.

Ein Vorteil der Zentralverschlüsse liegt darin, dass eine Synchronisation des Elektronenblitzes mit allen Verschlusszeiten möglich ist. Aber es gibt auch Nachteile. Jedes Objektiv muss einen eigenen integrierten Verschluss haben. So sind Zentralverschlüsse zwar für Kameras mit fest eingebautem Objektiv ideal geeignet, werden aber ziemlich teuer, wenn sie als Teil eines Wechselobjektiv-Systems verwendet werden. Daher sind fast alle SLR Kameras, die Wechselobjektive haben (ausgenommen hoch professionelle Modelle), mit Schlitzverschluss ausgerüstet.

 

Schlitzverschlüsse

Sie werden im Kameragehäuse vor der Sensorebene eingebaut. Sie bestehen aus Gummituch oder Metall-Lamellen und laufen ähnlich wie Rollos waagerecht oder senkrecht direkt vor der Fotoschicht ab. Der Verschluss im Kameragehäuse ermöglicht die Benutzung einer größeren Anzahl verschiedener Objektive. Obwohl Schlitzverschlüsse kürzere Belichtungszeiten als Zentralverschlüsse ermöglichen (bis zu 1/2000 Sekunde), können sie mit dem Elektronenblitz nur bei ziemlich langen Belichtungszeiten synchronisiert werden, mit 1/30 bis 1/100.

Viele der heute entwickelten Kameras haben elektronisch gesteuerte Verschlüsse, um präzise Belichtungszeiten zu gewährleisten. Der Verschluss öffnet sich wie üblich und wird dann von kleinen Elektromagneten offengehalten. Am Ende der Belichtungszeit schaltet der Strom ab und die Öffnung schließt sich.

 

Wirkungsweise

Der Belichtungsvorgang einer typischen SLR-Kamera läuft in folgenden Stufen ab: Nachdem Belichtungszeit und Blende gewählt sind, wird das Bild, das durch das Objektiv über den Spiegel im Sucher sichtbar wird, bei voller Blendenöffnung eingestellt und kontrolliert. Nun wird der Auslöser gedrückt und in schneller Folge schwenkt der Spiegel nach oben, springt die Blende auf den vorgewählten Wert, öffnet sich der Verschluss und wird der CMOS Sensor belichtet. Hat sich der Verschluss danach geschlossen, kehrt der Spiegel in die Ausgangslage zurück und die Blende öffnet sich. Dann wird das Bild entsprechend gespeichert. Dieser Vorgang ist oft laut und unverkennbar.

Verschiedene Arten von Automatik, ermöglicht durch Verwendung miniaturisierter Elektronik-Bauteile, haben bewirkt, dass heutzutage die Kamera einfacher zu handhaben ist als je zuvor. Das System der Belichtungsmessung durch das Objektiv wurde soweit entwickelt, dass sich die optimale Belichtung selbst errechnet, einstellt und korrigiert. Aber noch erstaunlicher ist die Erfindung der automatischen Entfernungseinstellung, wobei die Entfernung elektronisch am Objektiv eingestellt wird; das ist besonders vorteilhaft, wenn man bewegte Motive vor sich hat.

Nächstes Kapitel: Kameraobjektive

Nächstes Hauptthema: Licht und Farbe verstehen

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